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Wie wichtig der Unterrichtsraum für die Bildung ist,
wird heute noch oft unterschätzt. Dabei ist er neben den
Mitschülern und den Lehrenden der "dritten Pädagogen". Doch
oft erinnern Schulen erinnern eher an alte
Kasernen oder kommen in einer modischen Schularchitektur
daher, die die Bedürfnisse der Nutzer völlig
außer acht lässt. Die Schüler sitzen Schüler in Räumen,
in denen sie sich nicht wohl fühlen und die den
Lernprozess meist wenig unterstützen. Das hier nur
Fächer unterrichtet und nicht die Schüler, die an solch
ästhetisch verwahrlosten Orten eher ab- als anwesend
sind, wundert wohl niemanden.
Bildungshäuser müssen Orte sein, die die Schüler in
ihrem schulischen und sozialen Lernen unterstützen,
wo nachhaltiges Lernen vermittelt wird und die Lernenden hellwach und ganz gegenwärtig sind.
Die Schule hat die Aufgabe Kindern Räume und Zeiten für
eine selbstständige, aktive Auseinandersetzung mit ihrer
Umwelt zu eröffnen. Wenn Deutschland mithalten will, dann müssen wir
umdenken und die Kindergärten, Schulen und Hochschulen
so bauen und umbauen, das sie unseren Kindern die besten
Chancen in einer Wissens und Ideengesellschaft bieten. |